Atem- und Stimmarbeit
Sprecherziehung
Oder Sie haben ganz einfach Lust an Ihrer Sprechstimme zu arbeiten, mit einer geschulten Stimme und einer gepflegten Aussprache Ihre beruflichen und privaten Kommunikationsmöglichkeiten zu verbessern.
Ziel meiner Arbeit ist es, Sprechen als ganzkörperlichen, lustvollen Akt zu erleben:
Dazu wenden wir uns zunächst den Grundlagen des Sprechens zu, erarbeiten eine kontrollierte Körperhaltung und –spannung, sowie die richtige, kombinierte Atmung und atemrhythmisch angepasste Phonation.
Wir werden Ihre persönlich stimmige Sprechtonhöhe finden.
Sie lernen, korrekte Vokale zu bilden, deutliche Konsonanten zu artikulieren.
Schließlich werden die neu erlernten Fähigkeiten an kurzen Textpassagen geübt und verfeinert.
Auftritts-Coaching
Mögliche Formate
Als Lehrerin oder Lehrer ist die Stimme Ihr wichtigstes körpereigenes Arbeitsinstrument. Die alltägliche Belastung ist hoch, nicht selten sind Stimmprobleme oder gar ernsthafte-erkrankungen die Folge. Dieser Kurs möchte Ihnen helfen, Ihr eigenes Stimm-Instrument besser kennenzulernen, einen effektiven und schonenden Umgang damit zu erlernen, die Palette Ihrer persönlichen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern.
Wir werden uns mit den Zusammenhängen von Sprache und Körperspannung, Atmung und Stimmklang auseinandersetzen, korrekte Vokalbildung, deutlichere Artikulation von Konsonanten und atemrhythmisch angepasste Phononation erarbeiten. Informationen über bessere Stimmhygiene helfen Ihnen, Ihre stimmliche Belastbarkeit zu erhöhen. Für alle, die präventiv an Ihrer Stimmgesundheit arbeiten möchten, ganz besonders für Berufsanfänger.
Atem-Training
Zunächst geht es um das Verstehen der Zusammenhänge, darum, die beiden unterschiedlichen Atem-Modi bewusst wahrzunehmen, Über-, Unter- und Verspannungen abzubauen, Fehlatemformen aufzuspüren.
Oft über lange Jahre falsch ausgeführte Atemmuskelbewegungen werden erkannt und Schritt für Schritt korrigiert. Dadurch ordnen sich schließlich die Funktionen, werden sozusagen in Ihrer Natürlichkeit wiederhergestellt. Nach und nach entsteht eine freiere Beweglichkeit des Körpers, die ein besseres, leichteres Atemspiel ermöglicht, es kann wieder „aus der Mitte heraus“ geatmet werden. Und damit gilt es schließlich auch wieder zu entdecken, dass beim Atmen nicht nur eine funktionale sondern auch eine Empfindungsebene existiert.
Ein Mensch, der sich mit seiner Atmung beschäftigt, beginnt, in sich hinein zu horchen, nachzuspüren – was für eine Chance sich (besser) kennenzulernen! Wie der Philosph Karlfried Graf Dürckheim sagt: „Es atmet der Mensch – nicht nur das Zwerchfell, nicht nur die Lunge, nicht nur der Bauch. Es atmet der Mensch.“
